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Umbau Dörpfeldstraße

Fristverlängerung | Planungsunterlagen bis zum 31. Januar einsehbar

 

Die Planungsunterlagen des Bezirksamtes zum Umbau der Dörpfeldstraße werden im Schaukasten des Kulturzentrums Alte Schule bis zum 31. Januar gezeigt

Da nicht alle Unterlagen im Schaukasten Platz finden, können weitere Planungsunterlagen im neuen KIEZKLUB | Dörpfeldstraße 52 | montags bis freitags zwischen 9.00 und 15.00 Uhr angesehen werden.
Es gelten die zurzeit gültigen Regeln zur Vermeidung von Covid-19.

Bitte informieren Sie sich unter mein.berlin.de https://mein.berlin.de/projekte/umgestaltung-der-dorpfeldstrasse-vorplanung/
Hier können Sie auch Ihre Fragen und Anmerkungen veröffentlichen. Die Mitarbeiter des Bezirksamtes werden nach Ablauf der Frist Ihre Fragen beantworten.

Der Prozess:
Die Dörpfeldstraße soll ab 2024 umgebaut werden. In Vorbereitung dieser großen Baumaßnahme wird die Öffentlichkeit über den derzeitigen Planungsstand informiert und in die weiteren Planungen eingebunden.
Die Dörpfeldstraße als Geschäftsstraße in Adlershof wurde mit ihrem Umfeld 2015 in das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren und Quartiere“ aufgenommen. Im Rahmen dieses Förderverfahrens ist die Neugestaltung der Dörpfeldstraße ein zentrales Projekt.

Der sehr enge Straßenquerschnitt mit einer ab 2025 durchgehend zweigleisigen Straßenbahntrasse bildet einschränkende Rahmenbedingungen für die Neugestaltung. Die Belange von Anwohnenden, Gewerbetreibenden und weiteren Akteur:innen im Fördergebiet wurden bei der Erarbeitung eines Integrierten Verkehrs- und Freiraumkonzeptes im Jahr 2017 und im Rahmen des Werkstattgespräches im Jahr 2019 aufgenommen. Aufbauend auf dem Integrierten Verkehrs- und Freiraumkonzept, den Ergebnissen des Werkstattgesprächs und nach Bewertung durch den für die Straße zuständigen Baulastträger – das Straßen- und Grünflächenamt – erwies sich die nun vorgestellte Planungsvariante E als die Lösung, die im Vergleich zu den anderen die meisten der vielfältigen Kriterien erfüllt. In der mit Fachleuten, Verwaltung sowie Bürgerinnen und Bürgern geführten Diskussion wurde um eine gute Lösung für die Dörpfeldstraße gerungen.

Die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Anwohnenden und Gewerbetreibenden ist dem Bezirk im Rahmen der Entwicklung der Dörpfeldstraße wichtig. Deshalb wurden die Maßnahmen im Fördergebiet im intensiven Austausch mit dem Kiezbeirat vorbereitet und durch öffentliche Präsentationen und Arbeitstreffen begleitet. Diese BürgerInneninformation zur Vorplanung für die Umgestaltung der Dörpfeldstraße vermittelt den aktuellen Planungsstand und stellt die Transparenz des Planungsverfahrens und Verwaltungshandelns sicher. Zudem bildet sie Raum für Fragen, Anregungen, Kritik, Wünsche oder Hinweise zu der Planung.
Die Veröffentlichung des Planungsstandes erfolgt auf der digitalen Plattform „mein.berlin.de“ und vor Ort im Schaukasten in der Dörpfeldstraße 54 (vor dem Kulturzentrum Alte Schule), 12489 Berlin sowie im KIEZKLUB.

Fragen und Anregungen können Sie bis zum 31. Januar 2021 über
mein.berlin.de https://mein.berlin.de/projekte/umgestaltung-der-dorpfeldstrasse-vorplanung/ oder per E-Mail an info(at)aktives-adlershof.de einreichen.
Oder postalisch an Aktives Zentrum Dörpfeldstraße, Dörpfeldstraße 23, 12489 Berlin

Alle Fragen werden gesichtet, thematisch zusammengefasst und durch das Bezirksamt beantwortet. Antworten und Rückmeldungen des Bezirksamtes werden als Ergebnis auf mein.berlin.de eingestellt und im Gebiet veröffentlicht. Die Veröffentlichung der Antworten der Rückfragen ist für Mitte Februar 2021 geplant.
Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Entwicklung der Dörpfeldstraße in Adlershof und laden Sie ein, den Planungsprozess weiter mit zu begleiten.

Die Eckpunkte des Entwurfs:
Die Dörpfeldstraße ist an ihrer schmalsten Stelle nur etwa 15 m breit. Der Straßenquerschnitt soll zukünftig für Kraftfahrzeuge (inklusive Tram) eine Fahrspur je Richtung sowie Rad- und Gehwege enthalten. Die Verteilung des sehr knappen Straßenraumes auf die verschiedenen Verkehrsarten, Fuß- und Fahrradverkehr, öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), motorisierter Individualverkehr (MIV) mit dem Wirtschaftsverkehr (Belieferung von Gewerbetreibenden und Anwohner*innen) ist eine große Herausforderung. So kommt es, dass die im Berliner Mobilitätsgesetz geforderten Mindestmaße für Fuß- und Fahrradwege in der Planung nicht eingehalten werden können.
Insgesamt soll der vorliegende Kompromiss vorwiegend eine Mischung aus Fuß- und Fahrradverkehr sowie ÖPNV fördern. Das geschieht beispielsweise, indem der ÖPNV attraktiver und barrierefrei wird.  Geh- und Aufenthaltsflächen werden neue Oberflächen, barrierefreie Straßenquerungen und neue Beleuchtungsanlagen erhalten. Zudem sind die Gehwege mehr als 2,50 m breit. Die Qualität der Geschäftsstraße soll durch die Umbauten im Bereich der Geh- und Aufenthaltsflächen gestärkt werden.
Die Planung soll zu einer Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs führen und den Bereich insgesamt durch die durchgehende Anordnung von Tempo 30 beruhigen. Zusätzlich vermindert die neue Asphaltdecke Lärmemissionen. Die reine Fahrbahnbreite wird 8,50 m inkl. Radfahrstreifen betragen. Der Radverkehr wird dabei mit einem je 1 m breiten Aufmerksamkeitsstreifen auf der Fahrbahn geführt. Für die Straßenbahn werden paarige Haltestellen am Marktplatz und an der Wassermannstraße vorgesehen. Hier wird die Fahrbahn auf 5,20 m eingeengt und Radfahrerinnen und Radfahrer separat auf einem 1,16 m breiten Radweg durch den Haltestellenbereich geführt.
(Weitere Details zur Planung sind im Erläuterungsbericht dargestellt.)
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