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Umbau der Dörpfeldstrasse

Die Dörpfeldstraße soll ab 2028 umgebaut werden.
Detailliertere Informationen zum Planungsstand folgen.


Ausgangslage

Der an der Köpenicker Straße / Ecke Adlergestell entstehende Betriebshof Adlershof erfordert den Ausbau der Anschlussstellen im Streckennetz, um in Stoßzeiten alle ein- und aussetzenden Züge in das Streckennetz zu schicken. Hierzu plant die BVG den zweigleisigen Ausbau der Dörpfeldstraße und die Herstellung barrierefreier Haltestellen in Adlershof.

Derzeitig weist die Dörpfeldstraße zwischen Marktplatz und Anna-Seghers-Straße eine eingleisige mittige Gleislage auf. Die Dörpfeldstraße zeichnet sich durch einen schmalen Straßenquerschnittsbereich von 14,90 m an der schmalsten und 18,35 m an der breitesten Stelle aus. Innerhalb des Spielraums müssen Fußgänger*innen, Radfahrende, der ÖPNV und der MIV untergebracht werden. Zudem soll die Geschäftsstraße ihrer Funktion für den Kiez gerecht werden und zu einem attraktiven, lebendigen Zentrum entwickelt werden.

Umbau der Dörpfeldstraße bildet eine der Schlüsselmaßnahmen im Fördergebiet. Um die Dörpfeldstraße als Gesamtmaßnahme umzusetzen, muss eine integrierte Abstimmung und Planung mit Fachämtern des Bezirkes, den Senatsverwaltungen, der BVG und den BWB sowie im Diskurs mit Bewohner*innen, Eigentümer*innen und Gewerbetreibenden erfolgen.

Seit 2015 wurde sich im Rahmen verschiedener Konzepte, darunter das IVFK, mit den Aspekten des Umbaus auseinandergesetzt. Folgende tragende Aspekte fließen seitens des Förderprogramms LZQ in die Planungen ein:

  • Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger, 
  • Verbesserung des Lieferverkehrs und der Haltesituation, 
  • Verbesserung der Querungsmöglichkeiten, 
  • Qualifizierung der Fußgängerbereiche, 
  • zweispuriger Ausbau der Straßenbahn, 
  • Reduzierung der verkehrsbedingten Umweltbelastungen, 
  • Verringerung des übergeordneten Durchgangsverkehrs 

     

Dörpfeldstraße gesperrt

Zur Umsetzung von Gleisbauarbeiten durch die BVG wird die Dörpfeldstraße voraussichtlich im Zeitraum vom 19. Oktober bis zum 16. Dezember 2026 in zwei Bauabschnitten gesperrt. Während dieser Zeit fahren sowohl die Straßenbahn als auch der Nachtbus weiter in den bekannten Routen.

Bauabschnitt 1: Dörpfeldstraße zwischen Friedenstraße–Hackenbergstraße : vsl. 19. Oktober bis 13. November 2026

Die Dörpfeldstraße ist zwischen Genossenschaftsstraße und Dörpfeldstraße 39 voll gesperrt. Aus Richtung Friedenstraße bleibt die Dörpfeldstraße bis Hausnummer 29, aus Richtung Hackenbergstraße bis Hausnummer 39 befahrbar. Die Überfahrt der Dörpfeldstraße aus der Genossenschaftsstraße, Helbigstraße, Süßer Grund und Nipkowstraße ist nicht möglich. An der Kreuzung Radickestraße/Nipkowstraße wird die Zufahrt in die Nipkowstraße Richtung Dörpfeldstraße vorübergehend freigegeben. Am Marktplatz wird entlang der Kita eine vorübergehende Einbahnstraße von der Genossenschaftsstraße zur Helbigstraße eingerichtet. Dafür werden Poller entfernt. Entlang der Baumaßnahme werden temporäre Halteverbote eingerichtet.

Die Gehwege entlang der Dörpfeldstraße bleiben nutzbar, sind im östlichen Baubereich jedoch eingeengt. Die Fußgängerquerung am Marktplatz bleibt passierbar.
 

Bauabschnitt 2 – Anna-Seghers-Straße–Gellertstraße: vsl. 13. November bis 16. Dezember 2026

Die Dörpfeldstraße ist zwischen Anna-Seghers-Straße und Gellertstraße voll gesperrt. Das Abbiegen aus der Anna-Seghers-Straße ist nur in Richtung Adlergestell möglich. Aus der Gellertstraße darf nur rechts in die Dörpfeldstraße abgebogen werden. In der Dörpfeldstraße 16–22 werden absolute Haltverbote eingerichtet. Die Gehwege entlang der Dörpfeldstraße bleiben nutzbar.

Bitte beachten Sie entsprechende Ausschilderungen. 

Weitere Informationen erfolgen durch die BVG.


Zusätzliche Maßnahmen

Aufgrund der Komplexität des Umbaus der Dörpfeldstraße durch die räumlichen Begebenheiten und Anforderungen werden im Zuge der Vorbereitung der Gesamtmaßnahme weitere  flankierende Maßnahmen ergriffen, welche die Dörpfeldstraße entlasten sollen. So wird die Umsetzung eines generellen Halteverbots entlang der Dörpfeldstraße verfolgt. Die Anlieferung der Geschäfte würde durch die Einrichtung von Ladezonen in den Nebenstraßen erfolgen. Dies wird bereits in der Ladezone Dörpfeldstraße/Friedensstraße umgesetzt. Durch die Einrichtung der Ladezonen erfolgt die Entlastung des Verkehrsflusses. Zusätzlich soll ein Konzept zur nachhaltigen Lieferlogistik (StadtteilHUB) im Rahmen eines Pilotprojekts des Förderprogramms zukunftsfähige Innenstädte und Zentren erprobt werden.